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Referent / in

Dr. Gerhard Pohnert

Dr. Gerhard Pohnert Richter des LG für Strafsachen in Wien
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Prof. Mag. Rudolf Siart

Prof. Mag. Rudolf Siart Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger zu den Fachgebieten Kostenrechnung, Bilanzierung, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensbewertung und Finanzstrafsachen
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Seminarnummer: 20211122-9

SPECIAL

LIVE-WEBCAST: Betriebswirtschaftliche Gutachten im Finanzstrafrecht aus der Sicht des Richters und des Buchsachverständigen

Datum

22. November 2021

Dauer

3 Stunden

Ort

ONLINE

Referent/en

Dr. Gerhard Pohnert, Richter des LG für Strafsachen in Wien
Prof. Mag. Rudolf Siart, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger zu den Fachgebieten Kostenrechnung, Bilanzierung, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensbewertung und Finanzstrafsachen

Seminarbeitrag

EUR 140.00 (exkl. 20% USt.), für Rechtsanwälte im 1. Jahr* und Rechtsanwaltsanwärter
EUR 240.00 (exkl. 20% USt.), für Rechtsanwälte und andere Berufsgruppen
Seminarbeitrag inkl. digitaler Seminarunterlagen (Download)

Seminarziel

Ziel ist das Aufzeigen von Anforderungen an Gutachten im Finanzstrafrecht sowie die Steigerung des Verständnisses, um mögliche Zweifelsfragen an den Sachverständigen oder die Parteien besser herantragen und klären zu können.

Ablauf

Montag, 22. November 2021

16.00 - 19.30 Uhr

  • Steuerrechtliche Grundlagen

                               o Grundlagen der Einkommensteuer/Körperschaftsteuer/Umsatzsteuer
                               o Steuererklärungen
                               o Umsatzsteuer-Formalismen und Strafbarkeit

  • Kurze Wiederholung zum Finanzstrafrecht (sofern erforderlich)
  • Schätzmethoden im Abgabenverfahren und im Finanzstrafverfahren

                               o Schätzmethode und deren Grundlagen
                               o Grad der Wahrscheinlichkeit
                               o Spannungsfeld zwischen abgabenbehördlichen und finanzstrafrechtlichen Schätzungen
                               o Kriterienkatalog von Anforderungen für die Bewertung von Schätzungen

  • Sachverständigengutachten im gerichtlichen Finanzstrafverfahren

                               o Praxisbeispiele aus der Tätigkeit des Sachverständigen in gerichtlichen Strafverfahren
                                        - Beispiel Taxiunternehmen
                                        - Beispiel Baunebengewerbe
                                        - Beispiel Gastronomie
                                        - Beispiel Statistik
                                        - Beispiel Prostitution 
                               o Freie Beweiswürdigung als Unwägbarkeit
                               o Die Rolle des Prüfers im Ermittlungsverfahren und als Zeuge

  • Finanzstrafverfahren ohne gerichtlich beauftragte Sachverständige

                               o Mitwirkungsmöglichkeit des Privatsachverständigen gegeben?
 

  • Beraterfallen und Risken


Methode:
Ausgehend von steuerrechtlichen Grundlagen bis hin zu Praxisbeispielen aus der Erfahrung der Vortragenden, wird die Erstellung und Auswertung von Gutachten im Finanzstrafrecht nach der Methode „Hausverstand“ nachvollziehbar und verständlich aufbereitet. Zum besseren Verständnis werden allfällige Kritikpunkte an möglichen Vorgehensweisen analysiert.

Informationen

Sie erhalten einen Werktag vor Veranstaltungsbeginn einen Link für Ihre Registrierung zu diesem Seminar. Es ist keine weitere Installation eines Software-Programmes oder einer APP erforderlich.

Bitte beachten Sie, dass Sie eine stabile Internetverbindung (Breitband bzw. stabiles WLAN) benötigen, um eine einwandfreie Übertragung zu gewährleisten.

Das digitale Skript wird Ihnen ca. 48 Stunden vor Beginn des LIVE-WEBCASTS in unserem Kundenportal myawak.at zum Download zur Verfügung gestellt. Ebenso haben Sie die Möglichkeit, das elektronische Skriptum während des gesamten LIVE-WEBCASTS im Chatroom downzuloaden.

Wir erlauben uns darauf hinzuweisen, dass die Anwesenheit anhand der verbrachten Zeit im digitalen Seminarraum angerechnet wird